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Vorsorge fürs Kind als alleinerziehender Elternteil

Von · Lesezeit etwa 4 Minuten

Kurz gesagt

Auch als alleinerziehender Elternteil muss Vorsorge fürs Kind kein Kraftakt sein. Wichtiger als die Höhe ist, dass ein kleiner Betrag regelmäßig bleibt, auch in einem knappen Monat. Rechtfertigen musst du dich für nichts.

Wenn du dein Kind allein groß ziehst, ist dein Tag oft voll bis zum Rand. Vorsorge fühlt sich da schnell nach noch einer Aufgabe an, die du eigentlich nicht auch noch schaffst. Beruhigend ist: Ein Kraftakt muss das nicht werden, und groß auch nicht.

Viele Ratgeber rechnen mit Summen, die mit einem Alleinverdiener-Haushalt wenig zu tun haben. Das hilft dir nicht weiter und macht oft nur ein schlechtes Gewissen. Lass uns deshalb anders draufschauen.

Klein anfangen ist völlig in Ordnung

Beim Sparen fürs Kind zählt nicht die Höhe, sondern die Regelmäßigkeit über viele Jahre. Ob 15, 20 oder 25 Euro im Monat: Entscheidend ist, dass der Betrag verlässlich kommt und du ihn auch in einem knappen Monat halten kannst. Ein kleiner, dauerhafter Anfang ist mehr wert als ein großer, der nach kurzer Zeit wieder abbricht.

Niemand führt Buch über das, was du leisten kannst. Was regelmäßig zur Seite geht, zählt, der Betrag ist zweitrangig.

Erst deine eigene Absicherung, dann das Kind?

Eine ehrliche Frage, die gerade für Alleinerziehende wichtig ist: Dein Kind hängt finanziell an dir. Bevor du alles in die Vorsorge fürs Kind steckst, lohnt es sich zu schauen, ob deine eigene Lage abgesichert ist, denn das eine trägt das andere. Welche Reihenfolge bei dir Sinn ergibt, ist keine Nebensache, sondern genau die Art Frage, die man in Ruhe einmal durchsprechen sollte. Einen Überblick über staatliche Unterstützung für Alleinerziehende gibt das Familienportal des Bundes.

Es muss flexibel sein

Dein Leben ändert sich, manchmal schneller, als einem lieb ist. Eine Vorsorge, die zu dir passt, lässt Pausen und Anpassungen zu, statt dich einzuengen. Du sollst dich nicht an etwas binden, das im nächsten schwierigen Monat zur Last wird.

Du musst das nicht allein durchdenken

Vieles trägst du ohnehin allein. Das hier musst du nicht. In einem ruhigen Gespräch sortieren wir gemeinsam, was zu deiner Situation passt, ohne Druck und ohne dass dir etwas verkauft wird. In deinem Tempo, ohne dass dich jemand drängt.

Lass es uns gemeinsam sortieren

Im kostenlosen Erstgespräch hören wir zu und ordnen deine Lage ein, ruhig und verständlich. Kein Abschluss, kein Verkaufsdruck, deine Entscheidung.

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Häufige Fragen

Lohnt sich Sparen fürs Kind auch mit kleinem Budget?
Ja. Nicht die Höhe entscheidet, sondern dass es regelmäßig kommt und über Jahre läuft. Schon kleine Beträge bauen mit der Zeit etwas auf. Ein kleiner, verlässlicher Anfang ist mehr wert als ein großer, der wieder abbricht.
Wie viel kann ich als Alleinerziehende fürs Kind sparen?
So viel, wie du dauerhaft entbehren kannst, ohne dass es eng wird. Für viele sind das kleine Beträge, und das ist völlig in Ordnung. Du musst dich für deine Möglichkeiten vor niemandem rechtfertigen.
Sollte ich zuerst mich oder mein Kind absichern?
Das ist eine berechtigte Frage, denn dein Kind hängt an deinem Einkommen. Die richtige Reihenfolge hängt von deiner Situation ab und lässt sich am besten in einem Gespräch in Ruhe sortieren.
Was, wenn ich mal nicht sparen kann?
Eine gute Lösung lässt Pausen oder Anpassungen zu, ohne dass alles auseinanderfällt. Plane lieber einen Betrag ein, den du auch in einem knappen Monat halten kannst.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und Aufklärung. Er stellt keine individuelle Empfehlung dar, und es werden keine Aussagen über künftige Wertentwicklungen getroffen. Welcher Weg zu deiner Familie passt, klären wir gemeinsam im persönlichen Gespräch.

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